Leifaden für Bilderausstellung

Was ist das?

Eine Bilderausstellung ist nichts anderes als eine Ansammlung von Bildern, mit denen die Zuschauenden auf einen Missstand aufmerksam gemacht werden. Eine gute Bilderausstellung besteht aus Bildern, Informationen zu den Bildern und Informationsmaterialien zum Mitnehmen (Flyer). Einmal erstellt, kann eine Bilderausstellung spielend leicht immer wieder aufgebaut werden.

Der größte Zeitaufwand ist die Vorbereitung, also das Sammeln der Bilder, Erstellen der Texte und Ausdrucken der Dateien. Die Aktion selbst ist im Aufbau und in der Durchführung völlig unkompliziert und benötigt nicht viele Aktivist:innen.

Eine Bilderausstellung kann als eigene Aktionsform durchgeführt werden oder andere Aktionsformen, wie etwa einen Infostand (mehr dazu hier), ergänzen.

Die Bilderausstellung wirkt für sich und dadurch, dass sich die Leute Zeit nehmen, sich mit dem Thema zu befassen. Das klappt natürlich umso besser, wenn nicht gleich ein:e Aktivist:in da steht und die Leute zum Thema vollquasselt. Wenn ihr einfach eine Bilderausstellung hinstellt und sie nicht mit Flyern bewaffnet bewacht, werden sich viel mehr Leute auf die Ausstellung einlassen. Wenn es noch Fragen gibt, trauen sich die Leute meistens, zu fragen. Wenn die Ausstellung mit einer anderen Aktion kombiniert ist, empfiehlt es sich, sie etwas abseits aufzustellen. Eben weil die Ausstellung für sich steht und die Wirkung am besten entfalten kann, wenn die Passant:innen ganz ungezwungen durch die Ausstellung schlendern können.

Wann und wo ist eine Bilderausstellung angebracht?

Eine Bilderausstellung ist immer angebracht, wenn ihr einen Missstand habt, auf den ihr aufmerksam machen wollt und Leute unterwegs sein werden, die etwas Zeit übrig haben, um durch die Ausstellung zu schlendern. Also beispielsweise in der Fußgängerzone, der Schule oder im Rahmen eines Straßenfestes. Anwendbar ist die Bilderausstellung auf so ziemlich jeden Missstand, sofern Bildmaterial vorhanden ist.
Egal, ob es um Abschiebung, Schlachtungen, Kinderarbeit, Regenwaldabholzung oder Rassismus geht: Eine Bilderausstellung sorgt für einen bleibenden Eindruck bei den Betrachtenden.

Die Bilder

Am Anfang der Ausstellung stehen natürlich die Bilder. Bilder entstehen üblicherweise durch Recherchen. Entweder ihr führt selbst eine Recherche durch (Infos dazu hier) oder ihr verwendet die Bilder von Recherchen, die andere durchgeführt haben. Recherche-Ergebnisse werden oft auf den Internetseiten verschiedener Vereine und Politgruppen veröffentlicht. Oftmals sind die Bilder nicht groß genug, um sie in Din A4 auszudrucken. Wenn ihr die Seitenbetreiber anschreibt, stellen diese euch eigentlich immer eine ausreichend große Version des Bildes zur Verfügung. Es ist ja auch in deren Interesse, wenn ihr über das entsprechende Thema aufklärt. Eine Kontakt-E-Mail-Adresse findet ihr auf den Internetpräsenzen der jeweiligen Vereine und mit einer netten E-Mail habt ihr ziemlich schnell die benötigten Druckdateien. Die E-Mail sollte enthalten, wer ihr seid, was ihr macht und wofür ihr das Bild genau braucht. Neben den Vereinsseiten gibt es aber auch Plattformen, die speziell dafür angelegt wurden, um Bilder von Recherchen zu sammeln und Aktivist:innen zur Verfügung zu stellen. Im Themengebiet Tierrechte und Antispeziesismus sind die uns bekannten Plattformen:

Welche Bilder ihr verwendet, bleibt natürlich letztendlich euch überlassen. Es empfiehlt sich aber, in einem Themengebiet zu bleiben. Wenn es euch wichtig ist, die Leute über Fleischkonsum, Abschiebung und die Eierproduktion aufzuklären, solltet ihr für jedes Thema eine eigene, separate Ausstellung erstellen. Erstens könnt ihr die einzelnen Themen dadurch viel umfassender behandeln und zweitens verinnerlichen die Betrachtenden die einzelnen Themen so viel besser. Wenn ihr das ganze Schlechte der Welt auf einen Schlag präsentiert, passiert es häufig, dass die Leute einfach abriegeln, weil es einfacher scheint, Probleme zu verdrängen, als sie zu lösen. Wenn ihr aber nur ein explizites Thema behandelt, sind viele eher bereit, auf die Problematik einzugehen.

Die Informationen zu den Bildern

Neben den Bildern ist es immer gut, Informationen anzuführen, die zu den Bildern passen. Dazu gibt es im Wesentlichen zwei Ausrichtungen: Zum einen könnt ihr einen Text erstellen, in dem objektiv die wesentlichen Fakten zu einem Thema untergebracht sind oder ihr könnt einen Text erstellen, in dem subjektive Eindrücke zu einem Missstand untergebracht sind.

Beispiel Faktentext:

„Auf dem Bild ist ein drei Tage altes Ferkel zu sehen, das gerade ohne Betäubung kastriert wird. Während der ersten sieben Lebenstage ist es in Deutschland erlaubt, Ferkel ohne Betäubung zu kastrieren. Die Landwirte führen dieses Verfahren selbst durch. Dabei werden die Ferkel kopfüber an den Hinterläufen gehalten, mit einem Messer wird der Hodensack aufgeschnitten, dann werden die Hoden herausgedrückt, abgeschnitten und entfernt. Erlaubt ist das durch eine Ausnahmeregelung im Tierschutzgesetz. Dadurch muss kein vernünftiger Grund mehr gegeben sein, um einen Tier Schmerzen, Leid oder Schaden zuzufügen.
Die Kastration der jungen Ferkel wird dadurch begründet, dass ihr Fleisch später einen angenehmeren Geruch erhält und sich so besser an den Verbraucher verkaufen lässt. Dass diese Kastrationen nicht nötig sind, zeigen uns Norwegen, wo es verboten ist, zu kastrieren, und die Schweiz, wo es verboten ist, ohne Betäubung zu kastrieren. In Deutschland selbst ist nicht nur die betäubungslose Kastration erlaubt, auch das Kürzen von Schwänzen und das Abschleifen von Zähnen müssen die Jungtiere bei vollem Bewusstsein über sich ergehen lassen.“

Eben Informationen, die belegen, dass es sich bei den Bildern nicht um Verstöße handelt, sondern der ganz normale Standard dokumentiert ist.
Es ist auch möglich, eine Geschichte zu entwerfen, also in etwa „Das Leben von Mastschwein Freddy“. Hier lässt sich auch super aus der Sicht des nichtmenschlichen Individuums schreiben.

Beispiel Subjektiver Text:

„Das künstliche Licht blendet meine Augen. Ich habe Tag und Nacht nie kennen gelernt, denn bei uns ist immer Tag. Schon von weitem höre ich es klappern. Ein Mensch kommt zu uns, mit einem fröhlichen Liedchen auf den Lippen. Es klingt wie „Alle meine Entchen“, nur der Text ist anders.
(„Sieben kleine Schweine …“)
Er schiebt einen kleinen Wagen vor sich her. Ich spüre zum ersten und nicht zum letzten Mal in meinem Leben Angst.
Ich sehe zu meiner Mutter, doch sie kann keinem von uns helfen. Sie ist, seit ich mich erinnern kann, in ein widerwärtiges Metallkonstruckt gequetscht, wodurch sie sich nicht bewegen kann.
Seine Hand versucht, einen von uns zu packen. Meine Geschwister werden panisch. Versuchen, zu fliehen. Doch keiner kann entkommen aus unserem winzigen Gefängnis. In seiner Hand glitzert ein scharfer Gegenstand, in dem ich mich spiegeln kann. Wohlwissend, dass nichts Gutes zu erwarten ist.
(„… sitzen im Versteck …“)
Er holt uns alle nacheinander zu sich. Das Messer funkelt in der Neonsonne und ich muss mit ansehen, wie dieses Untier meinen Geschwistern etwas abschneidet.
(„… sitzen im Versteck …“)
Ich sehe die Angst in ihren Augen, doch in seinen ist nicht einmal Mitleid. Sie schreien, versuchen sich zu wehren, aber es hat keinen Zweck. Ich weiß, es ist nur eine Frage der Zeit, bis er zu mir vorgedrungen ist. Ich werde an den Hinterbeinen gepackt und während ich kopfüber baumele, durchläuft mich eine Woge bis dahin nie gekannten Schmerzes, während mir meine Haut aufgeschnitten wird.
(„… hau’n sich auf den Rüssel …“)
Dann drückt der Mensch meine Hoden nach außen und schneidet sie ab. Eine Welle des Schmerzes schießt durch meinen Körper. Ich schreie und schreie, aber niemand lindert meine Schmerzen. Der Mensch sperrt mich zurück zu meiner Mutter, aber auch sie kann mich, durch die Eisenstangen am Boden fixiert, nicht trösten. Ich wünsche mir, ich wäre tot. Vielleicht bin ich es bald, wenn sich die Wunde infiziert, die noch immer offen ist.
(„… beschmeißen sich mit Dreck …“)

Der Vorteil dieses Erzählstils aus der Sicht des nichtmenschlichen Individuums ist, dass sich die Lesenden in die Sicht des betroffenen Individuums versetzen und dabei die Grausamkeit besonders gut sichtbar wird. Nachteilig ist, dass sich Zahlen und Fakten kaum unterbringen lassen. Dafür eignet sich dann der Schreibstil aus dem ersten Beispiel besser. Besonders im subjektiven Erzählstil gibt es unterschiedliche Varianten. Durch Tagebucheinträge, Briefe oder erzählende Geschichten lässt sich die Situation verschiedener unterdrückter menschlicher und nichtmenschlicher Individuen sehr anschaulich darstellen.

Bilder und Texte für die Ausstellung fertig machen

So, ihr habt jetzt die Bilder mit passenden Texten dazu und wollt sie bereit für die Ausstellung machen. Am Anfang steht natürlich das Ausdrucken. Alles andere hängt davon ab, ob die Bilderausstellung drinnen oder draußen aufgestellt werden soll.

Das Drucken:

Natürlich könnt ihr, falls vorhanden, euren Heimdrucker verwenden. Für alle anderen gilt: Sucht euch einen günstigen Copyshop. Die Copyshop-Variante hat zudem den Vorteil, dass ihr in Din A3 drucken lassen könnt, wenn ihr das wollt. Es ist zwar nicht notwendig, in Din A3 zu drucken, aber es gilt: Je größer die Bilder und Texte sind, desto besser wirken sie auf die Betrachtenden.
Bilder wirken besser, wenn sie farbig gedruckt werden. Texte sind am besten in schwarz/weiß.

Das Wetterfest-Machen:

Natürlich muss die Ausstellung nur wetterfest sein, wenn sie auch draußen aufgestellt wird.
Zum Schutz gegen Wind und Nässe werden die Ausdrucke in Folie verpackt. Die schönste Version ist natürlich, sie zu laminieren. In bestimmten Copyshops kann mensch auch Din A3-Ausdrucke laminieren lassen. Für Din A4 oder kleiner kann entweder ein Heimgerät verwendet werden oder es eben auch im Copyshop gemacht werden.

Eine weitere, aber optisch teilweise etwas weniger ansprechende Lösung, ist die Verwendung von selbstklebender durchsichtiger Folie. Diese Folie bekommt ihr im Schreibwarenladen oder Bastelgeschäft. Hiermit müsst ihr einfach ein Stück Folie abschneiden, das etwas größer ist als euer Ausdruck. Den Ausdruck legt ihr dann so auf die Folie, dass an jeder Seite etwas Folienrand übersteht. Wenn ihr dann auf die Rückseite ein zweites Stück Folie klebt, habt ihr euren Ausdruck vor Wind und Wetter geschützt. Damit es etwas schöner aussieht, könnt ihr den Folienrand noch parallel zur Blattkante abschneiden. Achtung: Schneidet nicht bis ganz zum Papier, da dadurch von der Seite Wasser eindringen könnte.

Als letzte, aber auch optisch am wenigsten ansprechende, Technik, die Ausdrucke zu versiegeln, besteht die Möglichkeit, sie einfach in Klarsichtfolien aus dem Schreibwarenladen zu verpacken. Wenn ihr die Öffnung der Klarsichtfolie dann mit durchsichtigem Klebeband zuklebt, ist der Ausdruck geschützt.

Wenn es finanziell machbar ist, raten wir zu der ersten Methode.

Die Informationsmaterialien zum Mitnehmen

Flugblätter zum Mitnehmen bekommt ihr bei vielen Vereinen gratis. Genauere Infos dazu findet ihr hier.
Die Flyer bringt ihr am besten so an, dass sie von den Betrachtenden der Ausstellung gesehen und mitgenommen werden. Also beispielsweise eine Klarsichtfolie als Halterung zurechtschneiden, neben die Texte kleben/pinnen und Flyer reinstecken oder auf einen kleinen Tisch legen. Auf dem kleinen Tisch lässt sich auch eine Unterschriftenliste zum Thema super unterbringen.

Anmeldung

Wenn ihr die Ausstellung auf öffentlichem Gelände (Fußgängerzone, etc.) durchführen wollt, müsst ihr die Versammlung üblicherweise anmelden (Infos dazu hier).
Handelt es sich bei eurem Versammlungsort um Privatgelände (Schule, etc.), müsst ihr das mit den Eigentümer:innen oder Verantwortlichen absprechen.

Die Ausstellung

Jetzt haben wir alle wichtigen Materialien (Bilder, Texte und Flyer) zusammen und müssen das nur noch zur Bilderausstellung zusammensetzen. Bei der Ausstellung gilt: Alles, was die Bilder und Texte anschaulich präsentiert, ist erlaubt. Im Wesentlichen sollten die Inhalte auf Augenhöhe und gut erkennbar sein. Uns sind dafür folgende Möglichkeiten bekannt:

Die Paravent/Klappwand-Methode:

Eine sehr gute und überall einsetzbare Methode stellen Paravents dar. Diese Klappwände werden eigentlich als Sichtschutz oder Raumteiler verwendet und sind in Möbelläden oder Internet ab 30 – 40 € zu bekommen. Wichtig ist dabei, dass es günstige und sehr teure Klappwände gibt. Für eine Bilderausstellung tut’s natürlich die günstige Version. Der Paravent lässt sich dadurch, dass er ja zusammenklappbar und verhältnismäßig leicht ist, mit einem größeren Auto, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch in der Gruppe zu Fuß bequem transportieren. Die Bilder und Texte könnt ihr schon im Voraus mit Klebeband oder Reißzwecken auf der Wand befestigen. Vor Ort müsst ihr die Wand dann nur aufklappen, die Flyer unterbringen und fertig ist die Bilderausstellung.

Die Wäscheleine-Methode:

Eine noch günstigere Methode ist die Wäscheleine-Methode. Ihr spannt einfach eine Wäscheleine und klebt eure Bilder und Texte mit durchsichtigem Klebeband daran. Natürlich könnt ihr auch ganz stilecht Wäscheklammern verwenden. Der Nachteil dieser Technik ist, dass bei stärkerem Wind die Bilder und Texte hin und her geweht werden und dadurch auch schwer lesbar sind.
In den Versammlungsauflagen, die ihr vom Ordnungsamt bekommt, steht üblicherweise, dass es euch untersagt ist, Kundgebungsmittel an öffentlichen Einrichtungen anzubringen (Wäscheleine). Je nachdem, welches Verhältnis die Polizei zu euch hat, wird darüber, sofern es sich in Grenzen hält, auch einmal hinweg gesehen. Ihr solltet aber für den Fall der Fälle eigene Befestigungsmöglichkeiten haben (Pavilion, Kundenstopper, Sonnenschirmständer, usw.).
Achtet darauf, dass die Wäscheleine auf Augenhöhe gespannt ist und die Bilder und Texte dadurch gut erkennbar sind.

Die Wand-Methode:

Je nachdem, wo ihr eure Ausstellung aufbaut, kann es sein, dass ihr die Bilder und Texte auch einfach an einer Wand/Pinnwand befestigen könnt. Das bietet sich z. B. in Schulen sehr an, ist aber auch auf der Straße an Pavilionwänden anwendbar.

Die Kundenstopper-Methode:

Eine weitere Möglichkeit für kleinere Bilderausstellungen bieten Kundenstopper. Nachteilhaft ist hierbei, dass die nicht ganz billig sind und die nutzbare Fläche begrenzt ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also sehr schlecht. Nichts desto trotz kann mensch, falls bereits Kundenstopper vorhanden sind, mit diesen eine Bilderausstellung durchführen. Vielleicht könnt ihr auch günstige, ausgemusterte Kundenstopper von Geschäften besorgen.
Einfach Bilder und Texte in den Kundenstopper stecken und fertig ist die Ausstellung. Für alle, die sich unter „Kundenstopper“ nichts vorstellen können, haben wir noch mal ein kleines Bild eines solchen angefügt.

DIY-Fotowürfel:

Bei gutem Wetter besteht auch die Möglichkeit, einfach große Kartons an den Seiten (ähnlich wie einem Fotowürfel) mit Bildern, großen Texten und auch Postern zu bekleben. Große Kartons gibt es, wenn ihr freundlich nachfragt, kostenlos bei vielen Möbelhäusern, Elektrofachgeschäften oder ähnlichen Geschäften. Wenn es sich mal nicht für lau organisieren lässt, funktionieren auch Umzugskartons aus dem Baumarkt. Es können auch gut zwei Kartons übereinander gestellt und mit Klebeband aneinander befestigt werden. So entstehen DIY-Riesenfoto-Würfel, die mit Bildern und Infos behängt werden können. Natürlich müsst ihr hier besonders darauf achten, dass die Kartons nicht durch starken Wind umgeworfen werden können. Es hilft also, ein paar beschwerende Steine oder Ähnliches dabei zu haben, die ihr in die Kartonagen legen könnt, um sie am Wegfliegen oder Umkippen zu hindern.
Auch ist dies keine besonders regenfeste Methode. Dennoch haben sich die Karton-Bilder-Würfel schon bei einigen Infoständen bewährt. Die Kartons einfach großzügig um den Infostand herum in angemessenem Abstand verteilen und fertig ist die Bilderaustellung.

Bilder-Menschenkette:

Eine ähnliche Aktion, für die ihr aber mehr Aktivist:innen braucht, ist die Bilder-Menschenkette.

Was ist bei der Bilderausstellung zu beachten?

Bei der Bilderausstellung gibt es prinzipiell wenig Risiken. Zumindest, wenn ihr nicht mit gefälschten Bildern oder Fakten arbeitet – das sollte sich aber von selbst verstehen.
Folgendes ist aber dennoch zu beachten!

Bildrechte:

Wenn ihr nicht selbstgemachte Bilder verwendet, überzeugt euch, dass ihr mit der Ausstellung der Bilder keine Urheberrechte verletzt. Die Genehmigung des Urhebers solltet ihr deshalb immer zuvor einholen. Wenn es nicht ausdrücklich auf der Homepage steht, dass die Bilder weiter verwendet werden dürfen, solltet ihr eine kurze Mail an die im Seitenimpressum angegebene Kontaktadresse schreiben. Gebt an, wer ihr seid, was ihr macht und wofür ihr die Bilder verwenden wollt. In aller Regel werdet ihr die Genehmigung zur Verwendung der Bilder bekommen. Bedenkt auch die Quellenangaben.

Wetter:

Findet die Ausstellung draußen statt, solltet ihr darauf achten, dass das Wetter die Ausstellung nicht behindert oder zerstört. Deshalb sollten die Bilder laminiert oder in Klarsichtfolien oder Plastikfolie gebunden sein. Wenn das Wetter zu eklig wird, einfach abbrechen und zu einem anderen Zeitpunkt wiederkommen.

Kinder:

Zu krasse oder schockierende Darstellungen, gerade von Gewalt, sollten kleinen Kindern nicht zugänglich gemacht werden. Natürlich liegt es immer ein wenig im Ermessen des/der Einzelnen, was nun wem zumutbar ist. Aber wenn ihr euch eine Menge Ärger ersparen wollt, versucht auf Kinder und sensible Menschen Rücksicht zu nehmen, z. B. mit Hilfe von Hinweisschildern: „Achtung! Diese Bilder sind ungeeignet für Kinder und sensible Personen.“ Wenn euch blöde Sprüche entgegen gebracht werden, könnt ihr damit argumentieren, dass das die Realität ist und es an uns allen liege, eine Realität und Zukunft zu schaffen, die mensch (seinen/ihren) Kindern auch zumuten kann. Durch „Wegschauen“ wird nichts besser.

Fotos

Quelle: www.respektiere.at/galerie.htm

Quelle: http://www.freiheitfuertiere.com/images/ausstellung.jpg

Quelle: www.tierrechte-ahrensburg.de/images/ausstellung_2010_a.jpg

Quelle: www.animal-coach.de/images/InfostandHsW.jpg

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