Als Reaktion auf die Hausdurchsuchung hatten wir in den letzten 24h so viele Bestellungen wie normalerweise in einem ganzen Monat, daher sind jetzt leider auch schon alle Gratissticker vergriffen. Es freut uns sehr, dass ihr einfach noch mehr Sticker klebt statt eingeschüchtert in eine Schokstarre zu verfallen. So haben wir es geschafft, dass die Polizei mit ihrer Hausdurchsuchung genau das Gegenteil von dem was sie
wollte erreicht hat. Weiter so!
Autor: Cyberpunk
Hausdurchsuchung bei kreaktivisten.org
Öfter mal was Neues dachte sich die Kriminalpolizei und durchsuchte heute morgen unseren Vereinssitz.
Bei der Hausdurchsuchung ging es darum, dass irgendwelche Leute in Supermärkten unseren Menschenfleischsticker verklebt haben. Das Ganze nahm dann die wohl nicht besonders ausgelastete Kriminalpolizei zum Anlass zu ermitteln und uns um die Kund*innendaten des letzten Jahres anzubetteln. Tja hätten sie mal unsere FAQ’s gelesen wüssten Sie, dass wir nach Abschluss der Bestellbearbeitung unsere Kund*innendaten nicht weiter speichern. Entsprechend können wir also, selbst wenn wir wollen würden keine*n an die Polizei verpetzen. Zum FAQ-Lesen ist die Polizei aber wohl zu faul/inkompetent/analog und da wird halt das gemacht, was sie am besten können. Einfach mal draufhaun. Natürlich mit zu erwartendem Erfolg: Gefunden wurde bei der ganzen Hausdurchsuchung absolut nix.

Um den ganzen Aufwand den sich die Justizschergen geleistet haben zu würdigen, haben wir beschlossen 500 Menschenfleischsticker in unserem Shop gratis zu vertreiben. Bis das Kontingent erschöpft ist, könnt ihr also komplett gratis Menschenfleischaufkleber verkleben. Selbstverständlich nur im eigenen Kühlschrank.
Wir kramen derweil das Popcorn raus und warten ab, was als nächstes passiert. Mit dem Stickerverschicken aufhören werden wir sicherlich nicht.
Euer Team von Kreaktivisten.org
Neuerdings auch im Gesetzesbuch: Nein heist nein!
Zur Erinnerung: Bisher war „Grapschen“ nicht strafrechtlich relevant, solange keine Gewalt angewendet wurde und solange dies nicht „abwertend“/“beleidigend“ gemeint war. Also ein „jemandem unters Shirt oder dern Rock grabschen“ konnte beispielsweise oft nicht angezeigt bzw. verfolgt werden, wenn die Täterperson angab, dies „als Kompliment“ gemeint zu haben. Für die Betroffenen/Opfer solcher Übergriffe ein Unding. Das soll sich nun ändern. Es ist schade, dass wir Gesetze brauchen um Menschen an sexualisierter Gewalt und Übergriffen zu hindern – aber es ist gut, dass „Opfer“ nun eine Möglichkeit haben sich zu wehren!
Ein Auftrag an uns alle bleibt: Rape Culture abschaffen, sexualisierte Gewalt nicht akzeptieren, Menschen, die so handeln (bzw. ihr Handeln) nicht tolerieren – sich klar positionieren!
Justiz blockt Neonazi-Watchblog
Ein „Zeit“-Blog berichtet über Rechtsextreme, doch Ämter verweigern ihm Auskünfte. Ein Gericht bestreitet, dass es sich um Journalismus handelt.
Manchmal bleibt bloß Ratlosigkeit
Ich habe selten einen Text gelesen, der so sehr in jeder Zeile meinen Gefühlszustand und mein Denken auf den Punkt gebracht hat! | Mono
„Eigentlich ist also völlig klar, was zu tun ist. Und trotzdem bin ich manchmal vielmehr ratlos als wütend. Dann frage ich mich – weitermachen, weiterkämpfen, das klingt ja in der Theorie nach der einzig logischen Konsequenz, aber um Himmels Willen: wie?“ Zum ganzen Text
Europa hat ein Problem: Faschismus
„Im Zuge vieler Diskussionen geht es konservativen und nationalistischen Stimmen um die vermeintlich vorgeschriebene Political Correctness oder besser gesagt ihre Bekämpfung. Im Diskurs um die Gleichberechtigung der Geschlechter entstanden die Ideen der Frauenquote und des Gender-Sternchen sind nur einige Beispiele.
Abzulehnen seien diese Formen „linker Gleichmacherei“ oder reaktionär wird gar von Meinungsfaschismus gesprochen. Gefordert wird ein Ende der Political Correctness, endlich wieder Klartext! Kein Problem, hier kommt Klartext!“
Stundenlohn fürs Steinewerfen
Es weiß ja wohl jeder, dass „wir“ inzwischen, dank der GABD – Gewerkschaft antifaschistischer Berufsdemonstranten inzwischen auf 45€/Stunde erhöht wurden!
„Es ist unglaublich: Demonstranten werden in Deutschland dafür bezahlt, gegen Rechts auf die Straße gehen. Sogar diese Autonomen mit ihren schwarzen Kapuzenpullis, die ja gemeinhin als ausgemachte Feinde des deutschen Staatswesens gelten. Bis zu 25 Euro auf die Hand pro Stunde soll es geben, um gegen „besorgte Bürger“ von Pegida & Co. anzubrüllen.“
Zum fr-online Artikel
Sexismus im Netz
Der aggressive Männerchor
Durch sexistische Angriffe werden Frauen aus Netzdebatten verdrängt. Vier österreichische Journalistinnen wehren sich.
Zum TAZ-Artikel
Türkische Flagge vom Dortmunder HBF geklaut
Coole Socke! Gerade gestern gingen wieder Meldungen durch die Presse, dass 11 Menschen aus Syrien, darunter einige Kinder, vom Türkischen Militär erschossen wurden, als sie versuchten über die Grenze in die Türkei zu flüchten. Ein junger Mann verleiht seinem Protest gegen Erdogan und dessen Politik nun öffentlichkeitswirksam Ausdruck!
„Junger Mann holt zum dritten Mal türkische Flagge vom Dach
DORMUND Bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen ist ein 19-Jähriger auf das Vordach des Hauptbahnhofs geklettert und hat dort die türkische Fahne abgebrochen. Dabei schrie er „Erdogan Terrorist“. Die Bahn zieht aufgrund der ständigen Fahnen-Attacken nun Konsequenzen. Und auch für den Flaggen-Stürmer hat die Serie Folgen.“ (Quelle: Ruhrnachrichten)
AfD-Abgeordneter fordert Haft für Homosexuelle
Andreas Gehlmann (AFD) forderte im der Magdeburger Landtagssitzung am 2. Juni die Haftstrafe für Homosexuelle. Ausführliches auf queer.de

